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Project A'Lambic

Und auf unseren Whiskyfässern reifen lassen?

 

Projekt A'Lambic

Warum nicht Lambik auf einer Alambic brennen?

Seit 2014 brauen wir unser eigenes ‚Bier‘ als Basis für unseren Whisky. Denn Whisky ist im Grunde ein Destillat von Bier. Warum also nicht auch Bier auf den Markt bringen? Erst 2021 war es soweit, wir brauen unser eigenes Bier. Nicht einfach nur Bier, sondern ausschließlich Lambic. Das Bier unserer Region, das Bier, auf das wir bis in die kleinste Zehe zu Recht stolz sein dürfen.

Eigener Lambic gebraut auf unserer... Alambic

Laut Historikern soll der Name Lambic von Alambic stammen, was das ursprünglich arabische Wort für Destillierkessel ist. Und genau das haben wir natürlich als Destillerie. Nach einigem Nachdenken, Anpassungen und vielen Tests war es 2022 soweit, wir konnten auf unserem Destillierkessel, auf unserer Alambic, brauen. Ein Kühlschiff hatten wir inzwischen schon gebaut und Fässer für die Gärung hatten wir auch schon. Der Schritt von der Brennerei zur Brauerei ist eigentlich sehr klein.

Im Grunde sind wir eine Brennerei und das wird auch immer so bleiben. Woher also der Sprung zum Lambic? Wir brauen schon seit Jahren, wir haben auch die Anlage, um es zu tun. Und mit Anthony, unserem Schwiegersohn (der es erst geworden ist, als er hier in der Brennerei unsere Tochter kennengelernt hat), haben wir einen leidenschaftlichen, jungen, begeisterten Brauer gefunden. Wenn wir ‚Familie‘ sagen, dann meinen wir das auch wirklich.

BRAUEN FÜR DIE ZUKUNFT

Die nachhaltige Cort(e)-Kette

Warum sollten wir kein lokales Getreide für unseren Lambic verwenden? Wirklich kurze Kette. Als ‚Hof von Brüssel‘ bauen wir im Pajottenland schon seit Jahrhunderten Getreide an, für Brot, für Bier, für Tierfutter, … und genau dieses Selbstversorgende fasziniert uns als Brennerei und Brauerei. Können wir selbst oder mit lokalen Bauern Weizen, Gerste anbauen, um zu brauen und zu destillieren? Ja, natürlich! Und mit dem Bau der Mälzerei können wir diese lokale Geschichte noch zusätzlich verstärken.

Und brauen können wir auch mit vollem Respekt vor der Natur. Nicht nur durch diese kurze Kette, sondern auch durch unsere Energieeffizienz. Es ist so. Mit der Brennerei verbrauchen wir mehr als 2000 Liter Kühlwasser pro Stunde. Wasser, das wir für den Kondensator benötigen. Wir verwenden dieses Wasser nicht nur zum Brauen wieder, sondern noch viel wichtiger, die Wärme, die dieses Wasser hat. So können wir so gut wie energieneutral brauen, vom Einmaischen für den Whisky bis hin zum Darren der Gerste in der Mälzerei. Nachhaltigkeit ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel.