Blauwe Pruim

 19,00

100 % eigener Lambiek, gereift in französischen Eichenweinfässern und mindestens 6 Monate mazeriert mit 400 Gramm handgepflückten blauen Pflaumen aus unserem eigenen Obstgarten.

Alkoholgehalt: 5 %
Flascheninhalt: 75 cl
Reifung: mindestens 18 Monate
Flaschen / Charge: 250

 

Nicht vorrätig

Artikelnummer: BPRUIM Kategorie:

Beschreibung

Seit 2014 brauen wir unser eigenes ‚Bier‘ als Basis für unseren Whisky. Denn Whisky ist im Grunde ein Destillat von Bier. Warum also nicht auch Bier auf den Markt bringen? Erst 2021 war es soweit, wir brauen unser eigenes Bier. Nicht einfach nur Bier, sondern ausschließlich Lambic. Das Bier unserer Region, das Bier, auf das wir bis in die kleinste Zehe zu Recht stolz sein dürfen.

So machen wir den... Unterschied

Blaue Pflaumen von unseren eigenen Pflaumenbäumen

Anthony sah einmal Pflaumen hängen… jeder kennt das Lied, aber im Fall dieses Fruchtbiers ist es auch wirklich so gelaufen. Wir haben zwischen unseren Obstbäumen auch 2 Pflaumenbäume, Anthony sah die Früchte und dachte sich: ‚Lasst uns damit auch mal ein Bier machen‘. So ist unser Blauwe Pruim entstanden.
Nach einer Lagerung von fast 2 Jahren in französischen Eichenfässern von 400 Litern lassen wir den Lambiek 6 Monate auf blauen Pflaumen mazerieren.
Hier verwenden wir 400 Gramm entkernte Pflaumen pro Liter Lambiek. Das Ergebnis ist eine leckere Geuze mit den Noten der Pflaumen, denn Pflaumen haben nun mal keinen intensiven Geschmack wie beispielsweise Kirschen. Aber dieser feine Abgang verleiht dem Ganzen eine zusätzliche Dimension.

Früchte an einem Baum hängen lassen... das machen wir nicht. Und wenn wir es nicht alles selbst aufessen können, dann machen wir Lambiek daraus. Wenn uns die Natur den Reichtum gibt, ist es an uns, etwas Einzigartiges daraus zu machen.

Eigener Lambic gebraut auf unserer... Alambic

Laut Historikern soll der Name Lambiek von Alambic stammen, was das ursprünglich arabische Wort für Destillierkessel ist. Und das ist ja genau das, was wir als Destillerie stehen haben. Nach einigem Nachdenken, Anpassungen und vielen Tests war es 2022 so weit, wir konnten auf unserem Destillierkessel, auf unserem Alambic, brauen. Ein Kühlschiff hatten wir inzwischen schon gebaut und Fässer für die Gärung hatten wir auch schon. Der Schritt von Brennerei zu Brauerei ist eigentlich sehr klein.

Im Grunde sind wir eine Brennerei und das wird auch immer so bleiben. Woher dann der Sprung zum Lambiek? Wir brauen also schon seit Jahren, wir haben die Anlage auch, um es zu tun. Und mit Anthony, unserem Schwiegersohn (der das erst geworden ist, als er hier in der Brennerei unsere Tochter kennengelernt hat), haben wir einen leidenschaftlichen, jungen, begeisterten Brauer gefunden. Wenn wir ‚Familie‘ sagen, dann meinen wir das auch wirklich so.

Und auch noch kurze Kette und nachhaltig...

Warum sollten wir kein lokales Getreide für unseren Lambic verwenden? Wirklich kurze Kette. Als ‚Hof von Brüssel‘ bauen wir im Pajottenland schon seit Jahrhunderten Getreide an, für Brot, für Bier, für Tierfutter, … und genau dieses Selbstversorgende fasziniert uns als Brennerei und Brauerei. Können wir selbst oder mit lokalen Bauern Weizen, Gerste anbauen, um zu brauen und zu destillieren? Ja, natürlich! Und mit dem Bau der Mälzerei können wir diese lokale Geschichte noch zusätzlich verstärken.

Und wir können auch mit vollem Respekt vor der Natur brauen. Nicht nur durch diese kurze Kette, sondern auch durch unsere Energieeffizienz. Es ist so: Mit der Brennerei verbrauchen wir mehr als 2000 Liter Kühlwasser pro Stunde. Wasser, das wir für den Kondensator benötigen. Wir verwenden dieses Wasser nicht nur zum Brauen wieder, sondern, was noch viel wichtiger ist, auch die Wärme, die dieses Wasser hat. So können wir so gut wie energieneutral brauen, vom Einmaischen für den Whisky bis hin zum Darren der Gerste in der Mälzerei. Nachhaltigkeit ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel.

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