Wild Adam Vintage Edition 2019

 36,00

Einzigartige Hybride aus Jonagold-Apfelwein in Spontangärung und einem Jahr altem Lambiek. Zusammen ein Jahr auf Foeder und dann nach der Abfüllung 5 Jahre in unseren Kellern gelagert. Limitierte Edition von 965 nummerierten Magnum-Flaschen à 150cl.

Alkoholgehalt: 6,5%
Flascheninhalt: 150 cl
Reifung: 2 Jahre auf Eiche und 5 Jahre Nachreifung auf der Flasche
Flaschen / Charge: 965 Magnums

 

Artikelnummer: ADAMVIN150 Kategorie:

Beschreibung

Als 2019 ein heftiger Hagelsturm einen wichtigen Teil der Jonagold-Apfelernte vernichtet, bricht Panik aus. Was nun? Aber in der Not erfindet man neue Wege. Warum machen wir daraus keinen Cider?

So machen wir den... Unterschied

Kein Hagelschlag kann uns zerstören...

Ein Cider in Spontangärung? Ja, aber dann nach der Gärung noch mit einem Jahr altem Lambiek verschnitten. Und diese Verbindung von Getreide und Frucht lassen wir noch ein Jahr auf einem Foeder reifen, um sie dann in Magnum-Flaschen abzufüllen und noch 5 Jahre im Keller liegen zu lassen, bevor wir sie auf den Markt bringen. Wenn man das so liest, klingt es sehr unwahrscheinlich, aber so ist die Wild Adam Vintage Edition 2019 entstanden.

Einzigartig? Auf jeden Fall! Bier? Nein, denn die Hälfte ist Cider. Cider? Auch nicht, denn die Hälfte ist Bier… wir nennen es eine Hybride.

Die leichte Säure des Lambieks verstärken wir mit den Fruchtsäuren des Ciders. Die Spontangärung sorgt für eine Dimension und Explosion von Aromen… Frisch und durstlöschend, auf seinen Hefen, wie es sich gehört. Für Kenner, die mal etwas probieren möchten, das sie noch nicht kennen.

Ich hatte etwas anderes mit diesen Tonnen von Jonagold-Äpfeln vor. Etwas, das viel länger hält und nur besser wird. Um es mit Freunden zu genießen oder um es noch etwas länger aufzubewahren, bis der richtige Moment zum Teilen gekommen ist.

Moeder Natuur

Und auch noch kurze Kette und nachhaltig...

Warum sollten wir kein lokales Getreide für unseren Lambic verwenden? Wirklich kurze Kette. Als ‚Hof von Brüssel‘ bauen wir im Pajottenland schon seit Jahrhunderten Getreide an, für Brot, für Bier, für Tierfutter, … und genau dieses Selbstversorgende fasziniert uns als Brennerei und Brauerei. Können wir selbst oder mit lokalen Bauern Weizen, Gerste anbauen, um zu brauen und zu destillieren? Ja, natürlich! Und mit dem Bau der Mälzerei können wir diese lokale Geschichte noch zusätzlich verstärken.

Und wir können auch mit vollem Respekt vor der Natur brauen. Nicht nur durch diese kurze Kette, sondern auch durch unsere Energieeffizienz. Es ist so: Mit der Brennerei verbrauchen wir mehr als 2000 Liter Kühlwasser pro Stunde. Wasser, das wir für den Kondensator benötigen. Wir verwenden dieses Wasser nicht nur zum Brauen wieder, sondern, was noch viel wichtiger ist, auch die Wärme, die dieses Wasser hat. So können wir so gut wie energieneutral brauen, vom Einmaischen für den Whisky bis hin zum Darren der Gerste in der Mälzerei. Nachhaltigkeit ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel.

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