Cuvée Juliette

 27,00

100 % eigenes Lambic, gereift in französischen Eichenfässern in einer einzigartigen Assemblage mit einem lokalen Wein auf Basis von Muscat-Trauben. Diese Komposition macht die Cuvée Juliette zu einem leicht moussierenden „Schaumwein“ mit subtilen Noten der Spontangärung als Ergebnis.

Alkohol %: 8,9 %
Flascheninhalt: 75 cl
Reifung: mindestens 18 Monate
Flaschen / Batch: 150 (limitierte nummerierte Edition, max. 1 Flasche pro Person)

vorrätig

Artikelnummer: CUVEEJ Kategorie:

Beschreibung

Seit 2014 brauen wir unser gesamtes eigenes „Bier“ als Basis für unseren Whisky. Denn Whisky ist im Grunde ein Destillat aus Bier. Warum also nicht auch Bier auf den Markt bringen? Erst 2021 war es so weit, wir brauen unser eigenes Bier. Nicht irgendein Bier, sondern ausschließlich Lambic. Das Bier unserer Region, das Bier, auf das wir bis in unsere kleinsten Zehen stolz sein dürfen.

So machen wir den... Unterschied

Eigenes Lambic, gebraut auf unserer... Alambic

Historikern zufolge soll der Name Lambic von Alambic abstammen, dem ursprünglich arabischen Wort für Destillationskessel. Und genau so etwas haben wir als Brennerei natürlich bei uns stehen. Nach einigem Nachdenken, Anpassungen und vielen Tests war es 2022 so weit: Wir konnten auf unserem Destillationskessel brauen, auf unserer Alambic. Ein Kühlschiff hatten wir inzwischen schon gebaut und Fässer für die Gärung hatten wir auch schon vorrätig. Der Schritt von der Brennerei zur Brauerei ist eigentlich sehr klein.

Im Grunde sind wir eine Brennerei und das wird auch immer so bleiben. Warum dann der Sprung zum Lambic? Wir brauen also schon seit Jahren, wir haben auch die Anlage dafür. Und mit Anthony, unserem Schwiegersohn (der das erst wurde, als er hier in der Brennerei unsere Tochter kennenlernte), haben wir einen leidenschaftlichen, jungen und enthusiastischen Brauer gefunden. Wenn wir „Familie“ sagen, dann meinen wir das auch so.

Diese Assemblage habe ich nach meiner ältesten Tochter Juliette benannt... ein spritziges und spontanes Mädchen. Auf dein Wohl, Juju!

Anthony LebbeBrouwmeester

Und dazu noch kurze Wege und nachhaltig...

Warum sollten wir kein lokales Getreide für unser Lambic verwenden? Echte kurze Wege. Als „Hof von Brüssel“ bauen wir im Pajottenland schon seit Jahrhunderten Getreide an, für Brot, für Bier, für Tierfutter… und genau diese Selbstversorgung fasziniert uns als Brennerei und Brauerei. Können wir selbst oder mit lokalen Bauern Weizen und Gerste anbauen, um zu brauen und zu destillieren? Ja, natürlich! Und mit dem Bau der Mälzerei können wir diese lokale Geschichte noch weiter stärken.

Und brauen können wir auch mit vollem Respekt vor der Natur. Nicht nur durch die kurzen Wege, sondern auch durch unsere Energieeffizienz. Das ist so: In der Brennerei verbrauchen wir mehr als 2.000 Liter Kühlwasser pro Stunde. Wasser, das wir für den Kondensator benötigen. Wir verwenden nicht nur dieses Wasser zum Brauen wieder, sondern – was noch viel wichtiger ist – auch die Wärme, die dieses Wasser enthält. So können wir so gut wie energieneutral brauen, für den Whisky einmaischen und sogar die Gerste in der Mälzerei darren. Nachhaltigkeit ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel.

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