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Von den Feldern und Obstgärten unseres wunderschönen Pajottenlandes

bis zu Wodka Genever Gin Pastis und... Single Malt Whisky

Nach langer Suche beschließen Manu Sofie im Jahr 2010, einen alten Obsthof in Pepingen, im Herzen des Pajottenlandes, zu kaufen, den Hof von ‚Huygens‘, wie er im Volksmund genannt wurde. Es begann mit ein paar Äpfeln und vielen Birnen, aber aufgrund des Boykotts von europäischem Obst durch Russland musste eine Lösung gefunden werden. Warum all das schöne Obst hängen lassen? Warum daraus keine Eaux-de-vie destillieren?

Warum nicht eine echte Hofbrennerei gründen, in der wir noch echte Spirituosen aus dem herstellen, was um uns herum wächst, kurze Kette, Tradition, Familie, Handwerkskunst und das ständige Streben nach Perfektion? Das ist es, worum es bei De Cort geht. Vom ersten Tropfen, der jemals im Jahr 2014 aus einer Destillierblase lief, bis zu jeder Flasche, die heute noch unseren Hof verlässt. Keine Aromen, keine Zusätze, nur echte Rohstoffe, echte Kräuter, vollständig destilliert…

ALLES beginnt auf dem Hof

Im Jahr 2010 beschließen Manu Sofie, einen alten Obsthof in Pepingen zu kaufen.
Der Charme der alten Gebäude, die Obstgärten, …
ein neuer Schritt in ihrem Leben.

Ein Traum, eine echte Brennerei zu gründen, beginnt zu reifen.

2013: Kauf der ersten gebrauchten Holstein-Destillierblase

Ende 2013 kauft Manu zusammen mit seinem Freund Dirk Van Peteghem seine erste Holstein-Destillierblase in Luxemburg. Holstein ist sozusagen der ‚Rolls-Royce‘ der Brennblasen. Die Basis für die reinen und weichen Spirituosen, die sie herstellen wollen.

Ein altes Gewächshaus bietet das Dach für die erste Brennerei. Das Dach ist wunderschön, aber zu niedrig für die Blase. Dann brechen wir eben den Boden auf und senken ihn um einen Meter ab.

2014: Die erste Brennerei

2014 ist ein Jahr des vielen Experimentierens: Eaux-de-vie aus dem Obst rund um den Obstgarten. Das war der erste Ansatz, wegen des Boykotts von Russland gegen europäisches Obst.

Und all das Obst einfach hängen lassen, das kam Manu Sofie nicht in Frage.

Und so wurden auch die Kartoffelschnitzel einer lokalen Pommes-Fabrik upgecycelt.

2015: Ground Control ist geboren

Am 1. April 2015 (kein Scherz) lancieren sie ihren ersten Wodka aus Kartoffeln: Boum Patat und die ersten Gins unter dem Namen Ground Control.

Gins, bei denen der Alkohol jeweils aus einem anderen Rohstoff hergestellt wird: Weizen, Mais, Äpfel und Kartoffeln…

Die Kontrolle des Rohstoffs, eine Vision, die ein Jahrzehnt später noch immer die Basis bleibt.

2017: neues altes Gebäude und 2 zusätzliche Blasen

Das Gewächshaus wird zu klein, als 2 zusätzliche Holstein-Blasen hinzukommen. Eine alte Lagerhalle wird in Halle abgerissen und in Pepingen wieder aufgebaut.

Die Produktion kann die Nachfrage wieder decken und auch die Destillation von New Make Whisky wird gesteigert, da mehr Kapazität vorhanden ist.

2020: COVID

Covid und der dazugehörige Lockdown haben es in sich. Keine Besucher, kein Verkauf in der Gastronomie… Um unseren gesellschaftlichen Beitrag zu leisten, beginnen wir mit der Produktion von Desinfektionsalkohol… Liter über Liter, ohne jemals auch nur einen Euro dafür zu verlangen.

Die Briefe, die wir von den Helden der Pflege erhielten, um uns zu danken, haben uns sehr gefreut.

2021: Von Ground Control zu De Cort

Nach einem Rechtsstreit mit unserem Markennamen mussten wir uns nach einem neuen Markennamen für die Brennerei umsehen.

Unsere inzwischen erwachsenen Kinder schlugen vor, unseren Familiennamen zu verwenden: De Cort.

Wir sind ein Familienunternehmen, dieser Name ist daher mehr als logisch. Der Name kommt also nicht von ‚korten‘ (kürzen) von Getränken.

2021: Neue Holstein-Blasen

Wir stoßen an die Grenzen unserer alten Brennblasen. Um noch feiner, reiner und weicher zu destillieren, sind neue Blasen eine Notwendigkeit.

Im Jahr 2019, kurz vor der Corona-Krise, beschließen wir dann, neue Holstein-Blasen anfertigen zu lassen, ganz nach Maß.

Hinterher eine sehr weise Entscheidung, aber es war damals doch etwas brenzlig.

Mitte 2021 sind sie bereit zur Installation. Eine Blase von 5000 Litern mit Whisky-Helm und eine kleinere Gin- und Wodka-Blase von 650 Litern.

2022: Umzug nach Nummer 20

Der Standort auf Nummer 28 wurde zu klein und als unsere Nachbarn beschließen, in Rente zu gehen, ist dies unsere Chance, weiter zu wachsen.

Wir ziehen auf das alte Boerenbond-Gelände von Pepingen um, symbolischer geht es kaum.

Jetzt können wir unserem Ziel, jeden Schritt vom Feld bis zur Flasche selbst in der Hand zu haben, noch näher kommen.

2023: Das erste Lambiek, das auf unserer Alambiek gebraut wurde

Für die Produktion des Whiskys brauen wir zuerst eine Art Bier. Warum also nicht auch (echtes) Bier brauen? Kein Pils oder Tripel, sondern das Bier der Region: Lambiek. Und wir setzen gerne noch ein A davor.

Denn als Destillerie können wir das auch wirklich in einer Alambiek tun… woher der Name des Bieres kommt. Es erfordert einige Anpassungen an unserer Anlage, aber das sind Herausforderungen, denen wir uns gerne stellen. Projekt A’lambik ist geboren.

2025: Start der Mälzerei

Kurze Kette, oder wie wir sagen Corte Kette… alles sehr schön, aber um aus Gerste Bier brauen zu können, müssen wir diese Gerste auch zuerst mälzen.

Aber wenn es keine Mälzerei in Belgien gibt, die kleine Chargen verarbeiten will/kann, dann müssen wir sie mindestens 300 km weiter vermälzen lassen. Und das beißt sich natürlich mit der kurzen Kette… Eine Lösung drängte sich dann auf, selbst mälzen zu gehen. Ein Projekt, mit dem wir schon seit Jahren beschäftigt sind, das aber jetzt im Jahr 2025 endlich endgültig Gestalt annimmt.

2026... NOCH SO VIELE PLÄNE FÜR DIE ZUKUNFT... keep in touch